Interview mit Jun.-Prof. Dr. Hannah Ruschemeier

Jun.-Prof. Dr. Hannah Ruschemeier ist Juniorprofessorin für Öffentliches Recht mit Schwerpunkt Datenschutzrecht/Recht der Digitalisierung an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der FernUniversität in Hagen. Als Vorstandsmitglied ist sie außerdem für den Verein RAILS tätig.

Kern ihrer Forschung ist das Öffentliche Recht und das Recht der Digitalisierung einschließlich rechtstheoretischer Grundlagen. Weiterhin widmet sie sich der Forschung über das Europarecht. Bei ihrer Forschung fokussiert sie sich auf neue Eingriffsformen in Grundrechte, digitale Aspekte von Verwaltungs- und Verfassungsrecht, rechtstheoretische Grundlagen der Digitalisierung, Datenschutzrecht und rechtliche Aspekte von Privatheit.



Jun.-Prof. Dr. Hannah Ruschemeier

Weiterführende Literatur:

  • Ruschemeier, Hannah: AI as a challenge for legal regulation – the scope of application of the Artificial Intelligence Act. In: ERA Forum, (23) 2023, S. 361–376.
    [link]
  • Ruschemeier, Hannah/Mühlhoff, Rainer: Predictive Analytics und DSGVO: Ethische und rechtliche Implikationen. In: Gräfe, Hans-Christian (Hg.): Telemedicus – Recht der Informationsgesellschaft, (6) 2022, S. 50-93.
  • Ruschemeier, Hannah: Kollektiver Rechtsschutz und strategische Prozessführung gegen Digitalkonzerne- viele Davids gegen Goliath? In: MMR, 2021, S. 942-946.
  • Ruschemeier, Hannah: Coding Codes? Auf dem Weg zur E-Legislation. In: Zeitschrift für Digitalisierung und Recht, (3) 2021, S. 248-254.
  • Ruschemeier, Hannah: Re-Subjecting State-Like Actors to the State. Potential for improvement in the Digital Services Act. In: Drexl, Josef/Harhoff, Dietmar/Hilty, Reto (Hg.), Max Planck Institute for Innovation and Competition Research Paper, (21-25) 2021, S. 49-54.

Interview mit Dr. Anne Mollen

Dr. Anne Mollen ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an dem Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster. Außerdem ist sie Senior Research Associate bei Algorithm Watch und Projektmanagerin bei „SustAIn: Der Nachhaltigkeitsindex für Künstliche Intelligenz“.

Forschungsschwerpunkte setzt sie in Digitalisierung, Demokratie und Gesellschaft, soziotechnischen Systemen und datenzentrierten Technologien, Digitalisierung und Nachhaltigkeit, Automatisierung, Algorithmen, Meschinelles Lernen und Künstlicher Intelligenz sowie Medienaneignung und Medienpraktiken.



Dr. Anne Mollen

Weiterführende Literatur:

  • Rohde, Friederike/Wagner, Josephin/Reinhard, Philipp/Petschow, Ulrich/Meyer, Andreas/Voß, Marcus/Mollen, Anne: Nachhaltigkeitskriterien für künstliche Intelligenz. Entwicklung eines Kriterien- und Indikatorensets für die Nachhaltigkeitsbewertung von KI-Systemen entlang des Lebenszyklus. In: Schriftenreihe des IÖW. Berlin (220) 2021.
    [link]
  • Mollen, Anne (Hg.): SustAIn-Magazin.
    [link]
  • Albert, John/Michot, Sarah/Mollen, Anne/Müller, Angela (Hg.): Unabhängige Forschung braucht Datenzugang. In: Digital Autonomy Policy Brief. Berlin (6) 2022.
    [link]
  • Michot, Sarah/Mollen, Anne/Schiller, Anna Lena (Hg.): Algorithmenbasierte Diskriminierung. In: Digital Autonomy Policy Brief. Berlin (5) 2022.
    [link]
  • Mollen, Anne/Haas, Leonard (Hg.): Digitale Selbstbestimmung. In: Digital Autonomy Policy Brief. Berlin (4) 2021.
    [link]

Interview mit Jun.-Prof. Dr. Jennifer Eickelmann

Jun.-Prof. Dr. Jennifer Eickelmann ist Juniorprofessorin für Digitale Transformation in Kultur und Gesellschaft an der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften an der FernUniversität in Hagen und dem Forschungsschwerpunkt digitale_kultur. Weiterhin ist sie Mitglied des DFG-Forschungsnetzes „Gender, Medien und Affekt“.

Ihre Forschungsinteressen liegen in der Theorie und Ästhetik des Digitalen, der Schnittstelle zwischen Medienwissenschaft, Gender Media Studies, Queer Theory und Kultur- und Ungleichheitssoziologie, der Diskursanalyse, der Performativitäts- und Subjektivationstheorie, dem New Materialism, den Affektiven Praktiken in digitalen Teilöffentlichkeiten wie „Social Media“, der Transformation des Kuratorischen, beziehungsweise der Entgrenzung von Museumsöffentlichkeiten sowie der Methodologie der Diffraktion und Methodenpluralität.



Jun.-Prof. Dr. Jennifer Eickelmann

Weiterführende Literatur:

  • Eickelmann, Jennifer: „Hate Speech“ und Verletzbarkeit im di­gi­ta­len Zeitalter. Phänomene mediatisierter Missachtung aus Pers­pek­tive der Gender Media Studies. Bielefeld 2017.
    [link]
  • Eickelmann, Jennifer/Köppert, Katrin/Risthaus, Peter (Hg.): Digitale Kulturen, Hagen.
    [link]
  • Eickelmann, Jennifer: Dis/Connect! Zur Regulierung und Politisierung digitaler Plattformen. In: Köppert, Katrin/Gradinari, Irina/Bee, Julia (Hrsg.): digital:gender – de:mapping affect. Spekulieren mit 30 Objekten. Leipzig 2022.
  • Eickelmann, Jennifer/Grashöfer, Katja/Westermann, Bianca: #NetzDG #maaslos. Eine Stellungnahme zum Netzwerkdurchsetzungsgesetz. In: Zeitschrift für Medienwissenschaft, 17 (2) 2017, S. 176-185.
    [link]
  • Eickelmann, Jennifer: Postsouveräne Subjektivität im Netz- Shitstorms im Spiegel von Genderdiskursen. In: Juridikum. Zeitschrift für Kritik-Recht-Ge­sell­schaft, (4) 2014, S. 494-505.
    [link]
  • Eickelmann, Jennifer/Becker, Bianca: Kontrollverlust. Zum Zusammenhang moderner Informationstechnologien und medialer Gewalt. In: onlinejournal kultur&geschlecht, (5) 2009, S. 1-16.
    [link]

Interview mit Prof. Dr. Rainer Mühlhoff

Prof. Dr. Rainer Mühlhoff ist Professor der Ethik der Künstlichen Intelligenz an der Universität Osnabrück sowohl am Institut für Kognitionswissenschaft, als auch am Institut für Philosophie. Er war als Postdoktorand im Exzellenzcluster „Science of Intelligence“ der Technischen Hochschule Berlin beschäftigt.

Seine Forschung fokussiert sich auf die Bereiche Ethik, Sozialphilosophie, Technikphilosophie und Medienwissenschaft. Schwerpunkte legt er dabei auf die Themen Künstliche Intelligenz, Strukturelle Effekte, Privatsphäre und Datenschutz im Kontext von Big Data, Intersektionalität und Diskriminierungsabwehr in digitalen Technologien sowie kritische Medienphilosophie der Mensch-Maschine-Interaktion.



Prof. Dr. Rainer Mühlhoff

Weiterführende Literatur:

  • Mühlhoff, Rainer,/Willem, Theresa: Social Media Advertising for Clinical Studies: Ethical and Data Protection Implications of Online Targeting. In: Big Data & Society, 2023, S. 1–15.
    [link]
  • Mühlhoff, Rainer: 2022. Prädiktive Privatheit: Kollektiver Datenschutz im Kontext von Big Data und KI. In: Friedewald, Michael/Roßnagel, Alexander/Heesen, Jessica/Krämer, Nicole/Lamla, Jörn (Hg.): Künstliche Intelligenz, Demokratie und Privatheit, 2022, S. 31–58.
    [link]
  • Mühlhoff, Rainer: Automatisierte Ungleichheit: Ethik der Künstlichen Intelligenz in der biopolitische Wende des Digitalen Kapitalismus. In: Deutsche Zeitschrift für Philosophie, 68 (6) 2020, S. 867–890.
    [link]
  • Mühlhoff, Rainer: Menschengestützte Künstliche Intelligenz. Über die soziotechnischen Voraussetzungen von Deep Learning. In: ZfM – Zeitschrift für Medienwissenschaft, 21 (2) 2019, S. 56–64.
    [link]
  • Mühlhoff, Rainer: Big Data is Watching You. Digitale Entmündigung am Beispiel von Facebook und Google. In: Mühlhoff, Rainer/Breljak, Anja/Slaby, Jan(Hg.) Affekt Macht Netz. Auf dem Weg zu einer Sozialtheorie der digitalen Gesellschaft. Bielefeld 2019, S. 81–107.
    [link]